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Sievershütten


Wappen Sievershütten
Wappen:
Der Buchstabe S in der Form eines stilisierten Bandes steht für den Gemeindenamen und für die durch die Sievershüttener Gemarkung führende "Bredenbek". Der Glasbrennofen dymbolisiert das Glasmacherhandwerk im 16. und 17. Jahrhundert. Die dominierende Farbe des Wappens ist Grün und dokumentiert die vorwiegende Wald- und Wiesenlandschaft, in der die Ortschaft Sievershütten liegt. Das stilisierte Band und der Glasbrennofen zeigen die holsteinischen Farben Silber und Rot.

Daten:
Geographische Lage: 53° 68´5 Nord, 010° 07
Weiter Ortsteile: Heide, Karlsburg, Hasenhörn, Dänischmüssen, Im Busch
Bürgermeister: Karl-Heinz Meetz
Einwohner: 1.200
Fläche: 709 ha

Historie:
Einzelfunde wie Steinbeile und Klingen aus der Steinzeit bezeugen, dass die Gemarkung Sievershütten zumindest von Menschen durchstreift wurde. Aus der Eisenzeit gibt es noch einen gut erhaltenen Eisenschlackenhügel, der ein Beweis für die Raseneisenerzgewinnung durch Rennöfen ist. Bei der Ausschachtung eines Kellers an der Stelle, wo um 1600 die Glashütte gestanden hat, fand man zahlreiche Glasscherben, Teile des Tiegels und Ziegelsteine vom Glasofen. Sievershütten gehört zu den jüngeren Dörfern und liegt im Gebiet der ehemaligen Flächengrenze des Limis Saxoniae. Bis 1867 gehörte der Ort zu den vier fernen Dörfern des Amtes Trittau. Bis dahin wurden menschliche Kontakte durch Verwaltung, Dienstleistungen der Dorfschaft, Zugehörigkeit zur Sülfelder Kirche und Markt- und Einkaufsmöglichekeiten in Sülfeld und Oldesloe geprägt. Die Zugehörigkeit der Dorfschaft zu Stormarn war auch durch die Zugehörigkeit zum herzoglichen Anteil zwingend. Die große Entfernung zur Amtsverwaltung Trittau hatte Vorteile und Nachteile. Die 7 Hufner blieben auch in schwersten Zeiten frei Bauern auf eigener Scholle. Grenzstreitigkeiten im 16. bis 19. Jahrhundert mit dem Adligen Gut Borstel und dem königlichen Dorf Hüttblek wurden von höchsten Instanzen entschieden, weil es sich quasi um Landesgrenzen handelte.

zum Namen: In der ersten Amtsrechnung des Amtes Trittau von 1483 wird der Ort "to der Hütten" genannt. Danach bis ins 17. Jahrhundert "Hütten". Nach dem letzten Glashüttenbesitzer Sievert Steenbuck (gest. 1624) wird aus "Hütten" "Sievershütten".

zur Lage: